Tag 30 - vegane Weihnachts-Feier mit omnivoren Verwandten

Meine Mam (sowieso immer aufgeschlossen und locker) hatten wir im Vorfeld bereits eingeweiht und aufgeklärt. Sie hat für die drei Musketiere, äh... Veganer sehr bewusst und liebevoll gekocht.

Es gibt lecker Misch-Salat und buntes Blech-Gemüse aus dem Ofen.

Leider ist an Weihnachten bei meiner Mam Fondue Chinoise Tradition. Doch: auch Grill-Gemüse lässt

sich hervorragend in feine Dipps tunken und geniessen. Meine veganen Dipps sind sowieso Hammer.

So sah unsere gesunde Alternative zum Leichen-Teller aus - voller Vitamine und herrlich bunt:

Der Rest der Familie ist ziemlich baff. Unsere neue Ernährungs-Form natürlich das Thema des Abends. Die Reaktionen reichen von fassungslos bis sprachlos, grundsätzlich jedoch tolerant. So wirklich verstehen kann es keiner, geschweige denn nachvollziehen. Natürlich haben sie ganz viele Fragen,

teils wird gewitzelt "leidest du vielleicht unter Protein-Mangel?"

Martin vertritt die Meinung "da fehlt dir doch ganz viel Lebens-Qualität". Ich kontere "ich hab noch

nie besser und kreativer gekocht - ich lade dich gerne mal zum Essen ein, allerdings gibt es dann nur vegan". Unter uns: sind roher Fisch oder frittierte Hähnchen wirklich mit Lebens-Qualität gleichzusetzen? Dani hat immerhin schon von der China-Studie gehört und schnallt, dass

vegan gesünder ist als alles andere. Moni sagt gar nichts mehr...

Fragen sind okay, wer fragt, ist neugierig und bereit, allenfalls seinen Standpunkt zu überdenken.

Nicht, dass ich jetzt so vermessen wäre, anzunehmen, dass meine Verwandschaft ebenfalls vegan würde. Immerhin schön, dass meine Familie so tolerant ist. Selbstverständlich würde ich es auch sonst durchziehen - war meine ureigene Entscheidung und die werde ich nicht mehr ändern.

Wie N so schön sagte: "Gegen Ignoranz hab ich nichts, jedoch gegen Intoleranz..."

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